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Die Niddataler
Graf Georg ist der zweitgeborene Sohn Graf Gunthers von Assenheim.
Er ging in jungen Jahren nach Jerusalem um die Liebe zu der Braut seines Bruders zu vergessen.
Er hoffte auf Ruhm und Reichtum um in der Heimat ein Auskommen zu haben, da er keine Rechte auf die Burg und die Besitztümer seines Vaters hatte.
In Jerusalem erreichte ihn die Nachricht, dass sein älterer Bruder bei einem Turnier den Tod fand.
Dies bewegte ihn zur Rückkehr.
Unter seinen Gefolgsleuten befand sich ein Bogenmeister Namens Rynnon, den er im heiligen Land in Sold genommen hatte. Nach den langen Jahren im Dienste des Grafen Georgs, folgte Rynnon ihm gerne zurück.
Auf ihrem gemeinsamen Weg erfuhr Graf Georg, dass missgünstige Nachbarn versuchten den alten Grafen zu enteignen, da dieser nach dem Tod seines Erstgeborenen nie wieder zu Kräften kam.
Graf Georg wandte sich an den Erzbischof zu Fulda, mit der Bitte um Hilfe.
Die Kirche hatte allen Kreuzfahrern versprochen ihr Hab und Gut zu schützen.
Auf dieses Versprechen hin, stellte der Erzbischof Mannen zur Verfügung, sodass Graf Georg sein Erbe verteidigen konnte.
Das Dorf Hausen erhielt Graf Georg als Lehen vom Erzbischof, als Dank für seine Erfolge im Heiligen Land.
Seinem Gefolgsmann Rynnon gefiel es in dem neuen Lehen so sehr, dass er dort mit seinem ersparten Sold eine Herberge eröffnete.
Als Graf Georg zum ersten Mal nach vielen Jahren die Burg seiner Väter betrat, erwartete ihn zu seiner Freude Martha, die Braut seines toten Bruders.
Sie hatte die ganze Zeit den todkranken Grafen Gunther gepflegt und dafür gesorgt, dass das Leben auf der Burg seinen geregelten Gang gehen konnte.
Martha sah dies als Ihre Pflicht, nachdem sie nach dem zu frühen Tod ihrer Eltern schon in jungen Jahren von ihrem Bruder unter die Vormundschaft des Grafen von Assenheim gestellt wurde.
Graf Georg war glücklich nun auch noch Martha zu seiner Frau machen zu können.
Gemeinsam leben sie in der Grafschaft zu Assenheim und reisen zu den zahlreichen Besitztümern.
Daher sind sie immer wieder auf den verschiedensten Märkten anzutreffen.
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